Hätti, sötti, täti, wetti, chönti, müessti

Matchbericht Regio Moossee 3 – Solothurn 7

Bild TTC Regio Moossee und TTC Solothurn

Solothurn 7, der erste Gegner der Saison, uns gänzlich unbekannt. Wir haben Trainingsrückstand, das haben die Gegner mutmasslich auch. Heinz, Sanju und Xändu begannen ambitioniert, aggressiv, leicht ungeduldig – und prompt kam die Quittung. Die Solothurner (Mirsad Ferati, Sadashiv Pimple, beide je D2; Peter Raue, D1) spielten ihr eigenes Spiel und bis wir dieses gelesen hatten und die Lücken fanden, waren bereits einige Sätze verloren. Sanju – freute sich riesig über seinen ersten Saisonsieg – und Xändu schlugen Peschä Raue. Mehr lag an diesem Abend nicht drin. Ausser: Wenn man geduldiger gespielt hätte, nur ein bisschen weniger aggressiv, dafür kontrolliert auf die andere Tischseite, vielleicht noch etwas präziser, wäre mehr dringelegen. Glaubt man dann immer am Ende. Und freut sich auf die Rückrunde. Bis dahin sött-me genug trainieren, mä müesst, man täte auch, wüu me chönnt. Denn die Solothurner waren eines, und so darf man sich auf ein Wiedersehen freuen: Faire, angenehme, freundliche Gegner. Die Rückrunde darf also kommen, mä wett schoh morn, we-mä chönnt. Geduld bringt Rosen. Mindestens Punkte. Das ist auch nicht schlecht.

Die Mannschaft
Einfach nur herrlich zuzuhören wie nach dem Match die Analysen stattfanden und sie sich schon Revanche für das Rückspiel ausheckten. Das zeigt, dass nur nicht nur an der Platte alles gaben, sondern sich damit beschäftigen, was es zu verbessern gibt.
So sind die beiden Siege von Sanju und Xändu als eine wichtige Moralspritze zu sehen.

Der Spielleiter